Rasenpflege simpel und zeitsparend

Die meisten Menschen denken, dass eine Gartenpflege zeitintensiv und zumeist auch anstrengend ist. Dem ist aber nicht so, zumindest dann, wenn man einige Tipps beachtet.

Blumeninseln vermeiden

Zugegeben, es sieht wirklich schön aus: Auf einer größeren Rasenfläche sind mehrere Blumeninseln vorhanden. Diese sind entstanden, indem der Besitzer des Gartens immer ein paar Tulpen, Krokusse oder sonstige Blumen gesetzt hat. Der Vorteil dieser Blumenarten besteht darin, dass sie jedes Jahr erneut blühen – ohne dass man etwas dafür tun muss. Aber: Sie stören beim Rasen mähen. Man muss um diese Blumeninseln herum mähen oder man wartet ab, bis die Blumen verwelkt sind. Dann aber ist das Gras bereits so hoch gewachsen, dass hier kaum noch ein Rasenmäher hindurch kommt. Natürlich gibt es auch Modelle, die ein hohes Gras schneiden können. Um welche es sich hier handelt, findet man heraus, wenn man einen Vergleich von Rasenmäher durchführt. Sie sind gut in Mathematik? Dann könnten Sie nun ausrechnen, ob Sie sich nicht sogar Zeit sparen können, wenn Sie seltener mähen. Bei einem hohem Gras müssen Sie zwar öfter den Auffangkorb entleeren, aber bei einem breiten Schnitt, den der Rasenmäher schafft, könnte man sich schon einiges an Zeit sparen – im Vergleich zu einem wöchentlichen Mähen mit einer schmalen Schnittbreite.

Daher unser Tipp: Setzen Sie die Blumen an den Rand oder schaffen Sie einen Bereich nur für die Blumen. Dann müssen Sie nicht mit dem Rasenmäher um die Blumen rangieren.

Im Frühjahr vertikutieren

Viele kennen das Problem, dass sich im Rasen braune Flecken bilden oder der Garten von Moos überdeckt ist. Gegen dieses Problem kann man angehen, wenn man im Frühjahr mit einem Vertikutierer durch den Garten geht. Viele Rasenmäher bieten die Möglichkeit, das normale Schnittwerk gegen einen Vertikutierer auszutauschen. Dann muss man sich diesen weder ausleihen, noch kaufen. Der Vorteil dieser Vorgehensweise: Das Gras wird hierdurch gestärkt und wächst dann prächtiger als zuvor. Das bedeutet: Sie müssen weniger düngen und können meist auf das Nachsäen von Grassamen verzichten.

Wichtig wäre es auch, im Herbst jegliches Laub zu entfernen. Sie müssen dieses nicht unbedingt zum Wertstoffhof fahren – Sie können damit einen großen Berg erschaffen, in dem sich unter anderem Wildtiere wohlfühlen. Das Laub muss nur deshalb vom Rasen weg, da sich darunter das unbeliebte Moos bildet.

Generell gilt: Achten Sie auf große Flächen, die Sie in einem Zug mähen können. Jedes Hindernis stört und erhöht die Arbeitszeit. Je größer die Rasenfläche, umso größer ist auch die Chance, dass Sie einen Aufsitzrasenmäher verwenden können. Und verabschieden Sie sich von der Idee, einen gepflegten Rasen wie auf einem Fußballfeld zu besitzen. Ruhen Sie sich am Samstagvormittag mal aus, anstatt sofort mit dem Mähen zu beginnen.